Veranstaltungen

IWMPI - International Workshop on Magnetic Particle Imaging

Magnetic Particle Imaging (MPI) ist eine neuartige Bildgebungsmodalität, die verschiedene statische und oszillierende Magnetfelder nutzt, um die räumliche Verteilung von superparamagnetischen Eisenoxid-Nanopartikeln (SPIOs) mit hoher Empfindlichkeit, ohne Gewebeuntergrund und ohne ionisierende Strahlung abzubilden. Die Methode nutzt das nichtlineare Magnetisierungsverhalten der SPIOs aus und hat großes Potenzial gezeigt, die derzeitigen In-vivo-Bildgebungsmodalitäten in Bezug auf Empfindlichkeit, Sicherheit, Quantifizierung und räumlich-zeitliche Auflösung zu übertreffen. MPI eignet sich sowohl für klinische Anwendungen wie Angiographie, Krebs- und Entzündungsbildgebung als auch für Forschungsanwendungen wie Stammzellbildgebung und Kleintierbildgebung.

Der Workshop fand erstmals 2010 und erneut 2012 an der Universität zu Lübeck statt. Frühere Workshops waren 2013 in Berkeley und dann nacheinander in Berlin (2014), Istanbul (2015), Lübeck (2016), Prag (2017), Hamburg (2018), New York (2019) und als Online-Workshop (2020). Der Workshop bietet nicht nur die Möglichkeit, Forschungsarbeiten und -ergebnisse zu präsentieren, sondern auch neue Ideen und Richtungen auf dem Gebiet des MPI mit einem hochinteressierten Publikum von wissenschaftlichen, medizinischen und Anwendungsexperten aus Universitäten, klinischen und kommerziellen Einrichtungen zu diskutieren.  

 

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21. - 23. März 2022

Würzburg

Interdisziplinäres Symposium AUTOMED - Automatisierung in der Medizintechnik

Das Gebiet der automatisierungstechnischen Verfahren und Systeme in der Medizintechnik ist eines der grundlegenden und faszinierenden Gebiete an der Nahtstelle von Automatisierungstechnik und Medizin. Durch die fortschreitende Digitalisierung und die Durchdringung des maschinellen Lernens in allen Lebensbereichen kommt der Regelungs- und Automatisierungstechnik in der Medizin eine zunehmend größere Bedeutung zu. Das Hauptanliegen der AUTOMED Symposien ist es, aktuelle Trends zu diskutieren und ein Forum zu bieten für neue Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet. Dabei sollen durch die interdisziplinäre Ausrichtung der Veranstaltung neue Synergien zwischen technischen und medizinischen Wissenschaften geschaffen werden.

 

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TBA

Symposium Industrielle Zelltechnik

Das Symposium wird von der Fraunhofer EMB und der Arbeitsgruppe Industrielle Zelltechnik des Branchenverbands BIO Deutschland e.V.  ausgerichtet und ist seit über zehn Jahren ein Forum für den fachübergreifenden Austausch zur industriellen Zelltechnik und adressiert Themen der Bioanalytik, Medizintechnik, Regenerativen Medizin sowie der Lebensmitteltechnologie und marinen Biotechnologie. Durch die Vernetzung von Entwicklern und Anwendern will die Veranstaltung den Technologietransfer für die industrielle Anwendung zellbasierter Verfahren, Geräte und Materialien fördern.

An zwei Tagen werden Themen der industriellen Zelltechnik mit ca. 150 Teilnehmern diskutiert. In verschiedenen Sessions geht es um den Technologietransfer, die industrielle Verwertung, künftige Perspektiven und internationale Herangehensweisen. Parallel gibt es eine Industrieausstellung. Zuletzt fand das Symposium im September 2019 in Lübeck statt.

 

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TBA

AMMM - Additive Manufacturing Meets Medicine

Die additive Fertigung, oft auch als 3D-Druck bezeichnet, hat ihre Alltagstauglichkeit längst bewiesen. Für den Einsatz in der Medizin sind jedoch noch viele Fragen offen. Beim schichtweisen Aufbau von Medizinprodukten aus flüssigen oder festen Materialien finden komplexe Schmelz- und Aushärtungsprozesse statt, deren physikalisch-chemische Modellierung oft noch aussteht, so dass auf der AMMM ein Diskussionsforum zu Themen rund um die erreichbare Präzision und die zu erwartenden technischen Eigenschaften der so hergestellten Medizinprodukte gegeben werden soll.

Fragen nach der Präzision und dem Zusammenspiel der gedruckten Materialien mit ihrer zukünftigen Anwendungsmatrix sind für alle Branchen wichtig. Von besonderem Interesse sind diese Anforderungen jedoch im medizinischen Umfeld, wo biologische Verträglichkeit und Langzeitstabilität von besonderer Bedeutung sind. Auch Medizintechnikunternehmen stehen vor der Frage, ob diese moderne Fertigungstechnologie nur in der Prototypen- und individualisierten Musterentwicklung oder auch in der Serienfertigung eingesetzt werden soll. Kosten und Nutzen müssen sehr individuell abgewogen werden.

Die wissenschaftliche Konferenz AMMM bringt Ingenieure, Wissenschaftler und Techniker mit Ärzten und Unternehmern zusammen, um die neuesten Errungenschaften der 3D-Druck-Entwicklung für die Medizin zu diskutieren. 

 

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7. - 10. September 2021