Zellmodelle

Kurzbeschreibung

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit unterschiedlichen Zellmodellen, um diese für Erhalt und Erforschung von Biodiversität sowie für Anwendungen in der zoologischen und humanbiologischen Forschung nutzbar zu machen. Ein Schwerpunkt besteht in der Konservierung und dem Transport von lebendem Zellmaterial. Hierbei untersuchen wir die Faktoren, die die Qualität von Zellen während des Einfrierens und der Tiefkältelagerung und dem Transport verändern und somit ihre Nutzbarkeit, z.B. als Testsysteme, einschränken können. Außerdem werden humane und wildtierartspezifische Zellkulturen genutzt, um Wechselwirkungen zwischen Zellen und verschiedenen viralen Proteinen zu identifizieren und die Biologie zoonotischer Erreger, wie SARS-CoV-2, anhand artspezifischer Wildtierzellmodelle besser untersuchbar zu machen.

 

 

FORSCHUNGSPROJEKTE

 

Kyro-Probenlagerung

Das Projekt AKELOP befasst sich mit der Entwicklung einer automatisierten Kryoeinrichtung zur Lagerung organischer Proben. Dabei kooperiert das EMB mit mehreren Firmen und Forschungseinrichtungen in einem durch das Land SH geförderten Projekt. Das Gerät kann in Biobanken und Blutbanken eingesetzt werden, um Proben bei definierten Temperaturen bis minus 150 °C zu konservieren und beinhaltet zahlreiche technologische Neuerungen.

 

Zellmodelle

Coronaviren können relativ leicht zwischen unterschiedlichen Arten übertragen werden. Überall dort, wo unterschiedliche Arten miteinander in Kontakt stehen, wird die Entstehung neuer Übertragungswege und die Selektion neuer Varianten begünstigt. So wurde das vermutlich aus Fledermäusen stammende SARS-CoV-2 bereits auch von Menschen auf unterschiedliche Haus- und Zootiere übertragen und auch die Rückübertragung auf den Menschen wurde schon beschrieben.