Computertomographie

© Olaf Malzahn | Uni Lübeck

Die Computertomographie ist ein bildgebendes Verfahren, welches seit fast 50 Jahren fest im klinischen Alltag etabliert ist. Basierend auf der Abschwächung von Röntgenstrahlen kann ein Schnitt durch die inneren Strukturen des Patienten ohne störende Überlagerung der Anatomie erzeugt werden. Auch wenn die Bildqualität in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert wurde, gibt es immer noch eine Vielzahl von Problemen, mit denen sich die aktuelle Forschung beschäftigt.

Jeden Tag werden wir mit neuen Herausforderungen konfrontiert, sei es aufgrund spezieller geometrischer Gegebenheiten oder dem Wunsch nach einer möglichst geringen Dosis für die Patienten. Eines der schwierigsten Probleme und ein Thema, das am IMTE erforscht wird, ist die Korrektur von Metallartefakten. Metallimplantate oder auch chirurgische Instrumente, die sich im Inneren der Patienten befinden, können die Bildqualität negativ beeinflussen und Bildartefakte erzeugen. Diese Artefakte, welche in der Regel sehr ausgeprägt sind, manifestieren sich als dunkle und helle Streifen, die sich über das gesamte Bild ausbreiten können. 

Am Fraunhofer IMTE werden spezielle iterative Algorithmen für artefaktfreie Bilder etnwickelt. Wir kombinieren bekannte analytische Methoden mit den neusten Erkenntnissen des maschinellen Lernens, um eine bestmögliche Bildqualität zu erzielen und die diagnostische Aussagekraft wiederherzustellen. Der Einsatz der Computertomographie ist aufgrund der vielen Vorteile bei Artinnen und Ärzten sehr beliebt, muss wegen der einhergehenden Strahlenbelastung jedoch reglementiert werden. Um die Strahlung für die Patienten so gering wie möglich zu halten, werden am IMTE innovative ‚Low-Dose‘- und ‚Limited-Angle‘-Ansätze weiterentwickelt und erforscht.

Erfahren Sie hier mehr über unsere Leistungen im Bereich Technische und Präklinische Bildgebung.